12.12.2003Im Dungeon der Villa-Garnichtbunt (in Alex´ Keller)
Konzertbericht
Am 12.12.2003 war es soweit, die Band Lonesome George (damals noch bekannt unter dem Namen One Beer Too Much, ehemals Lung Cancer) hatte ihren ersten fast öffentlichen Auftritt.
Doch der ganze Auftritt war gefährdet. Bei den Proben sollte ein Telefonanruf die verheerende Hiobsbotschaft bringen, die die ganze Veranstaltung ins wanken versetzte. Alex wollte unbedingt einen Sarg haben, in dem er schlafe könnte. Der Sarg war auch schon besorgt für nur 100 Euro, doch an diesem Tag, hätte Alex ihn bezahlen müssen, doch er entschied sich heldengleich die Proben durch zu ziehen. (Danke Alex!!!) und so war das Konzert und viele Leben gerettet.
Gegen 20 Uhr war es dann so weit. Dunkelheit dominierte das ausverkaufte Ambiente. Der Raum wurde durch ein „Western-Desperados- Intro“ beschallt und dann zündete Josi den Knaller. Die ersten Töne von happy erreichten die Ohren und schließlich das Gehirn eines jeden Anwesenden und das Licht erhellte den „Club“. Fast ohne Aufforderung wurde der Mob dazu gezwungen die Wände einzupogen. Während des Konzertes wurden keinerlei gravierende Spielfehler gemacht, obwohl Jan-Ole sich in die tosende Meute stürzte und mit tanzte im Knochenpogo. Nur eine kleinere Trinkpause von etwa 10-15 Minuten vermochte es ein wenig Ruhe in den Wahnsinn zu bringen. Nachdem man sich beim Publikum mit dem Ramones Song Blitzkriegbop bedankte, gingen die Lonesome George Songs weiter. Am Ende des Konzertes musste die band ihre vermeidlich besten Songs noch einmal präsentieren, welch Konzert!!!
Zu erwähnen ist noch, dass die Band in Anzügen und kravatiert gespielt hat und, dass Bassist Josi Josey blendend gezupft hat, obwohl er zu diesem Zeitpunk noch gar nicht lange sein Instrument gespielt hat.

Das Resultat des Konzertes war: Massig BHs und nur wenige (einen) leicht verletzten.[Back »]