25.06.2005Lägerdorf Stadtfest mit Sonic Dead Monks
Konzertbericht
Tja, schon wieder “grobe Mettwurst“ für LONESOME. Was dass heißen soll? Ich sag´s dir jetzt!
Also LONESOME sollten einen Gig spielen in einer ihnen nicht unbekannten Ortschaft namens Lägerdorf, so hat es die Managersau Steven vorbereitet. Danach allerdings flossen die weiteren Informationen wie kalte Kartoffelsuppe im Winter. Bis einen Tag vorher wusste nicht mal einer, dass das ein Stadtfest ist! Ob LONESOME dann auch spielen würden war außerdem unklar. Knappe 3 Tage vor dem Gig entschied sich Jan-Ole, bzw. eher dessen Zahnarzt Jan-Ole sollte doch besser dumm bleiben und so riss und brach und schlug man ihm die Weisheitszähne raus. Davon bekommt ein jeder dicke Backen und kann nicht wirklich reden, geschweige denn singen. Außerdem die Nummer mit dem Blut spucken wollte man den Herren von KISS nicht wegnehmen. Wer diese lustigen Leute kennt, der weiß, dass die oft Bock haben Leute zu verklagen, die irgendwelche Sachen kopieren oder ähnliche Dinge tun, wie sie selbst.
Josi und Alex hätten dann singen müssen, jedoch gab es vor dem Gig keine Proben mehr und so auch keine Möglichkeit sich das gesammelte Liedgut anzueignen.
Im Vorfeld versuchte Jan-Ole sich über den Gig schlau zu machen und funkte bei der einzigen Telefonnummer an die die Jungs je dafür bekommen hatten. Dabei handelte es sich um einen Friseur-Laden der sich überlegt hatte die Bands „stylen“ zu wollen. Total am Arsch oder ??? Einen Tag vorher bekam Alex dann doch noch nach Recherche die wichtigsten Infos und man fuhr auf gut Glück an dem Samstag zum Auftritt. Da waren aber gar nicht wirklich Leute, die so aussahen als würden sie unbedingt auf die Art von Mucke stehen. 50 € sind aber 50 € für eine Band. Der eigentliche Gastgeber, der die Bands eingeladen hatte war ja auch wirklich nett. Er hat sogar noch Freigetränke und „Freiwurst!“ für die Bands organisieren können bei den einzelnen Ständen. Aber zurück zum Gig. LONESOME haben alles wunderbar aufgebaut und „den Sound gecheckt“. War alles nicht wirklich prall aber man konnte sich hören und spielen. Ohne Setlist ging man dann in Rennen. Spontan hat man also die Wunschbox geöffnet und Hannes und Kai, die im Publikum waren nach Songs gefragt.
Alle Aufforderungen zum tanzen schienen sinnlos gewesen zu sein. Einzig und allein süße putzige geschminkte Kinder, die Alex vom spielen an seinen Drums etwas ablenkten haben sich ein wenig bewegt, nachdem schöne tätowierte Frauen sie dazu ermuntert hatten. („Ich hab immer gehört Lägerdorf wäre fürs Tanzen bekannt, für viele großartige Tänzer, wo sind die denn alle???“ Zitat Jan-Ole)
LONESOME würden außerdem zur Ehre teilhabend die Lägerdorfer Kreidekönigen zu präsentieren, aber die wollte auch nicht auf der Bühne tanzen.
Soweit hat alles wunderbar geklappt musikalisch gesehen, doch gegen Ende des Gigs passierte etwas schreckliches, was man sich nicht mal trauen würde in einen splatter-necro-gore-horrorfilm rein zu basteln. Da kam plötzlich irgend´sone alte Schrulle auf die Bühne. Alex rief verzweifelt nach der Security aber vergeblich. Sie wagte es vor den Selfdestroying-grunge-punk Königen ihr Maul aufzureißen und einen Song von Wolfgang Petry zu fordern.
Soll sie haben die Fotze ! Und so kündigte Jan-Ole den nächsten Song als Wolle Petry Song an; gespielt hat man trotzdem shapeless. Alle neuen Songs spielte man auch bei diesem Auftritt nahezu fehlerlos. (wer einen entdeckt hat bitte melden!)
Und dann bedankte man sich beim Tigerentenclub mit einem verschenkten Stick und einem kleinen Autogramm, bei den Sonic dead monks dafür, dass man deren Kram benutzen konnte, sackte die Kohle ein, trank noch ein Getränk, aß noch ein Geäß und führ den eigenen Kram zurückbringen.

Fazit: sparen wir uns heute mal ![Back »]