11.02.2005Realschule Kellinghusen mit One Fine Day
Konzertbericht
Ja man, was soll man sagen. Da erzählt doch der Jan-Ole von den Lonesomes: „ Yo, Alex. One Fine Day spielen am 11.2. in Kellinghusen. Da müssen wir unbedingt auch spielen!“.
Tja, und dass der Alex da nicht nein sagt ist auch selbstverständlich, weil er bereits ein Jahr vorher auf einem Konzert der selbigen Band bereits irgendwas faselte von: „Alter, wir müssen hier unbedingt mal mit den Jungs spielen und den zeigen wie der Sound aus Wrist-city klingt! Mach mal klar Ole!“
Aber dass Lonesome da spielen, war dann auch wiederum nicht so selbstverständlich. Der Jan-Ole wollte sich ja tatsächlich weigern! „Ich hab schon den andern Gig klar gemacht!“. (Nur doof, dass der ins Wasser fallen sollte). Aber: obwohl Alex schüchtern ist hat er sich trotzdem bei den Klöten gepackt und (in Anwesenheit von Jan-Ole) eine e-mail, oder wie er sagt: “einen Emil”, an Hendrik von OFD geschrieben, der den Beiden vor hunderten von Jahren Tennis-Unterricht gegeben hat. (Ja, ihr habt Recht, was für Snobs!) Diese e-mail war anscheinend so revolutionär, dass sie Lonesome George den Auftritt ermöglicht hat.
Um zu zeigen wo denn der neue Rockhammer so hängt, haben die Mannen von Lonesome George geprobt, bis Blut floss. Josi hat sich so doll in die Sache hineingesteigert, bis sein Finger nicht mehr in der Lage war schützende Blasen zu bilden und er verzweifelt fragte: „Gibt es eigentlich irgendwas, was meinen Finger wieder wachsen lässt, oder so Haut, die man da rauf sprühen oder wickeln kann und die sofort wächst ???“ (ne Josi schön wär´s =D).
Naja, Lonesome haben sich etwa 4 Wochen, oder auch länger auf diesen einen Abend gefreut.
Aber so lange wie man freudig drauf gewartet hat so schnell war der Tag/Abend auch da und leider auch vorbei! Aber das ist noch nicht alles. Da waren ja noch solche Aufnahmen gemacht wurden !?!?! Die müssen unbedingt für diesen Anlass vervielfältigt, mit Cover versehen und angeboten werden! Aus diesem Grund haben Jan-Ole und Alex das Unternehmen „Kinderzimmerproduktions“ (welches es angeblich schon geben soll !?!?!) in der Woche des Auftritts ins Leben gerufen. Dies als Grundstein genommen haben alle Lonesomes sich bemüht die Demos rechtzeitig fertig zu bekommen und siehe da, es ward gut. Kinder in Entwicklungsländer hätten es nicht viel besser und schneller hinbekommen, zu mal ja noch 20 Buttons in Eigenproduktion als verkaufsstrategischen Multiplikatoreffekt (das Wort gibt es Word, is ja krass!) hergestellt wurden.
Auf der Hinfahrt wurde noch “Die Die Die My Darling” von den Misfits gehört, um es wieder spielen zu können anlässlich des Geburtstages von saSH´s Papi. (welch Song für einen Geburtstag, aber na ja, gewünscht ist gewünscht).
An der Schule wurde man freundlich begrüßt von den Pinboys, die sich nach den Gesichtern zu urteilen wohl auch gedacht haben „Wer is dat denn, was wollen die hier???“
Aber Lonesome haben kurze Zeit (eher n paar Stunden, aber is´ so schnell vorbeigegangen) später gerockt und den Anwesenden gezeigt wir man einen richtigen Circle- und Pogopit startet!
Nachdem man unpünktlich auf die Bühne gegangen ist (es sollte 19:30 sein, Lonesome gingen aber erst ca.19:50, weil sie sich sagten: „Wir sind Rockschtarrs, wir dürfen das!“ und was saSH und Josi als „Rockschtarr-Tolleranz“ bezeichneten) hämmerten sie als Intro das Thema der Erfolgsserie „Buffy“ ins Kellinghusener Publikum und danach zündeten die Songs vom neuen Demo „…still lonesome“ sofort bei den Maniacs im Pit. Alex hätte seine Schokoriegel an diesem Abend gar nicht gebraucht, weil sowie so schon alle bei Lied Nummer 1 gemosht haben!
So kam es auch dazu, dass niemand den Hannes, welcher beim Weinfest „Pogo-König“ geworden ist und so Schokoriegel verdient hat vom Thron schubsen konnte. Nach 2 Songs (Personal War, bei dem Lonesome´s Freunde Steven und Freddi aka. Rüssell auf die Bühne kamen zum Singen und Planet of the apes ) mussten noch mal 2 Songs (can´t see und Blacklight) gespielt werden, um ein Stechen innerhalb der tanzenden Meute entscheiden zu lassen, jedoch vergeblich. „Oh man, ihr macht einem das heute schwer! Ich glaube heute Abend seid ihr alle Könige und Königinnen!“, so Alex und warf seine heiß erwarteten polnischen Schokoriegel ins Publikum. Während des Konzertes traute sich auch ein mutiger aber auch verrückter Diver auf die Bühne, dessen Namen wir in Anbetracht der folgenden Anekdote nicht nennen wollen. Bis auf die Unterhose, die den Union Jack zeigte und die Socken hat dieser todesmutige Kerl sich auf der Bühne ausgezogen und ist für einen Song ins Publikum gehüpft, welches vergeblich versucht hat seine Aktion noch lustiger zu machen, indem alle ihm seine Unterhose ausziehen wollten. Dann kam zum Schluss noch die „old-school-Schlampe“ Happy für all die „old-school-motherfuckers-Lonesome-George-die-hard-fans“, welches Steven von ehemals .Point gewidmet wurde, weil er da einfach rausgeflogen ist zu guter Letzt noch besagtes Die Die Die My Darling, das aber nicht so geklappt hat.
Jedoch alles in allem ein sehr guter Auftritt der vier „brothers from different mothers“, welcher von vielen Leuten aus dem Pit und von einigen Pinboys, und vor allen Dingen von der heißen Pinboys-Sängerin gelobt wurde.
Danach hat man sich noch im „Backstage(klassen)raum“ mit One Fine Day und mit den Pinboys ( vor allem Bo, der sich mit Jägermeister langsam zu soff mit mehr oder weniger Alex zusammen) unterhalten bei lecker Bier und Pizzabrötchen oder sich die Shows der beiden anderen Bands angesehen.
Ganz spät hatte man noch ein Interview mit einem von der „Norddeutschen Rundschau“-Zeitung sowie eine Fotosession, bei der man den satanischen, jedoch rockschtarrtypischen Gruß nicht machen durfte. Verzweifelt fragten die Lonesome- dudes einen erfahrenen Rockschtarrhasen, und zwar einen von den Pinboys der gerade vorbei lief um seine Kinderblase zu entleeren ob er denn wisse welche Posen man mit den Händen machen könnte. Ja, ratet mal welche der gemacht hat,……………..genau, die die verboten wurde und andere kannte er auch nicht und zog von dannen, um seinen kleinen „Freund“ endlich Erleichterung zu gewähren. Melle von deltaradio, welche außerdem noch die Managerin von OFD und eine nette Rock N Roll-Maus ist, hat Alex nach dem Interview dann 50 € zugesteckt. „Hier Jungs, für euch !“. Is´dann natürlich verständlich das Lonesome am Rad drehen! Der gute Alex war ganz verwirrt und wusste gar nicht ob er das Geld nehmen, oder wem er es sonst geben sollte.
Dann hat man sich von allen Bands noch herzlich verabschiedet und bedankt bevor es zu Alex in den Proberaum ging, in dem eine kleine Aftershowparty mit guten Freunden und Bekannten gemacht wurde.
Alles in allem eine guter Tag/Abend für die vier Knallköpfe von Lonesome George, welche sich ziemlich groß gefühlt haben nach allen Begebenheiten, welcher jedoch auch viel viel viel zu schnell zu umgegangen ist.

Fazit: Keine Unterwäsche, aber auch keine Verletzen! Kein König, aber doch Schokoriegel und zwar polnische!
Alle Buttons wurden verkauft und viele CD´s!
Bei Lonesome war am meisten los im Pit =)[Back »]